Geschätzte Kritiker legen enttäuschendes Kinderbuch vor.
3 stars
Für ein Buch von Wolfgang M. Schmitt und Ole Nymoen hatte ich mehr erwartet.
Sprachlich wirkte es streckenweise gestelzt und hölzern. Erzählerisch ließ es doch sehr zu wünschen übrig. Sehr viel wurde told not shown, und die ganze Geschichte wirkte wie auf Schienen. Es wurden die relevanten Entwicklungsschritte vom Feudalismus (der im Buch eigentlich keiner war, aber die Insel hieß "Feudalia") bis zum Kapitalismus (der sich im Buch auch eher unterkomplex darstellt) abgefahren. Dabei ist aber die Herleitung eines Schrittes aus dem vorherigen so zurechtgemacht, daß es unglaubwürdig wird und die Geschichte nicht mehr richtig funktioniert. Man fühlt, daß die Geschichte etwas illustrieren soll, und damit verliert sie ein bißchen die Fähigkeit einen wirklich mitzunehmen, wie ein Schulungsvideo für Büroangestellte.
Als langjähriger Hörer ihrer Podcasts mag ich trotzdem nicht weniger als 3 Sterne geben.
Für ein Buch von Wolfgang M. Schmitt und Ole Nymoen hatte ich mehr erwartet.
Sprachlich wirkte es streckenweise gestelzt und hölzern. Erzählerisch ließ es doch sehr zu wünschen übrig. Sehr viel wurde told not shown, und die ganze Geschichte wirkte wie auf Schienen. Es wurden die relevanten Entwicklungsschritte vom Feudalismus (der im Buch eigentlich keiner war, aber die Insel hieß "Feudalia") bis zum Kapitalismus (der sich im Buch auch eher unterkomplex darstellt) abgefahren. Dabei ist aber die Herleitung eines Schrittes aus dem vorherigen so zurechtgemacht, daß es unglaubwürdig wird und die Geschichte nicht mehr richtig funktioniert. Man fühlt, daß die Geschichte etwas illustrieren soll, und damit verliert sie ein bißchen die Fähigkeit einen wirklich mitzunehmen, wie ein Schulungsvideo für Büroangestellte.
Als langjähriger Hörer ihrer Podcasts mag ich trotzdem nicht weniger als 3 Sterne geben.